Daten und Fakten – Historie

Aus der Chronologie der Matthäus-Gemeinde
Die Entstehungsgeschichte in Fakten und Beschlüssen von 1953 – 1964

05.08.1953
Beschluß des Verbandsvorstandes:

„Die neue Bebauung zwischen Bülow- und Feithstraße wirft die Frage auf, ob nicht in diesem Gebiet ein kirchliches Grundstück erworben werden muss. Zwischen der Johanniskirche und der Haldener Kirche würde lediglich die Yorckstraße mit ihrer Baracke und dem neuen Kindergarten liegen. Es erscheint auf weite Sicht gesehen zweckmäßiger, eine neue Kirche in das Gebiet zwischen Klosterkirche und Feithstraße zu rücken. Presbyter Rehpenning weist hierzu darauf hin, dass die Tondernsiedlung einen besonders starken Zug nach Hagen habe – weniger nach Halden. Die in diesem Punkt notwendige kirchliche Planung wird ohne Rücksicht auf bestehende Gemeindegrenzen (es berühren sich Hagen I und Eppenhausen) erfolgen müssen. Diese Erwägungen sollen allen Beteiligten zur weiteren Prüfung zugeleitet werden mit der Bitte, hierzu Vorschläge zu machen.“

15.12.1954
Beschluss des Presbyteriums der Evang.-luth. Kirchengemeinde Hagen:

„Die Stadtverwaltung Hagen ist an die Kirchengemeinde herangetreten, von dem der Kirchengemeinde gehörigen Gelände an der Rosenstraße Teilflächen an den Gemeinnützigen Wohnungsverein zu verkaufen sowie eine in die künftige Baufluchtlinie fallende Fläche bereits jetzt an die Stadt Hagen unentgeltlich abzutreten. Auf Vorschlag der Finanzkommission wird beschlossen, zunächst Grundstückstauschverhandlungen zu führen. Für die kirchlichen Bedürfnisse muss zunächst ein Ersatzgrundstück in günstiger Lage des neuen Siedlungsgebietes beschafft werden“.

07.01.1955
Beschluß des Planungsausschusses des Gesamtverbandes:
„Als geeigneter Standort eines kirchlichen Gebäudes im Bezirk Bredelle wird die Höhe von Bettermanns Hof, jedoch auf der anderen Seite der Haldener Straße angesehen. Auf diesem Teil sollten sich die Verhandlungen für einen Grunderwerb konzentrieren.“

26.01.1955
Beschluß des Verbandsvorstandes:
„Der Vorschlag des Erwerbs eines Grundstücks im Gebiet Bredelle und der neuen Siedlung Bettermanns Hof wird vom Verbandsvorstand übernommen. Die Austauschverhandlungen Hagen I / Stadt Hagen sind mit dem Ziel des Erwerbs eines solchen Grundstücks zu führen“

28.06.1955
Grundstücksbesichtigung in der Bredelle:
Anwesend die Herren:
Pfarrer Buchholz
Kirchmeister Dr. Söhnchen
Kirchmeister a.D. Neveling
Verw.- Direktor Gerber

01.11.1955
Grundstücksangebot der Erben Bettermann:
Die Erbengemeinschaft bietet ihren gesamten Grundbesitz in Größe von rund 18 000qm der Kirchengemeinde zum Kauf an.
16.04.1956
Anfrage der Stadt Hagen:
Die Erbengemeinschaft Bettermann hat den Verkauf ihrer Grundstücke an die Stadt Hagen davon abhängig gemacht, das ein Teil dieser Grundstücke der Evangelischen Kirchengemeinde Hagen für kirchliche Grundstücke zur Verfügung gestellt wird. Dies soll nach Abschluß eines Umlegungsverfahrens geschehen. Die Kirchengemeinde soll dem beurkundenden Notar ihr Einverständnis hierzu erklären.

1956
Kirchenvisitation in Hagen:
Frage von Herrn Präses D. Wilm bei der Geländebesichtigung: „Wo ist Eure Kirche?“

20.09.1957
Beschluß des Planungsausschusses:
„Der Ausschuß ist der Ansicht, dass sich die Arbeit des neuen Planungsausschusses an der Stadtplanung orientierten muß. Dabei ist das wichtigste Problem die Grundstücksbeschaffung in den einzelnen Bebauungsgebieten. Zum Problem Bredelle / Bettermanns Hof wird festgestellt: In diesem Gebiet ist in der Stadtplanung bereits ein Grundstück für die Kirche vorgesehen, allerdings ist die geplante Größe nicht ausreichend.“
05.03.1958
Beschluß des Planungsausschusses:
„In der Angelegenheit Bredelle (Lützow-Haldener Straße) berichtet Verw.-Direktor Gerber über den Stand der Grundstücksverhandlungen. Ein Grundstück (für eine Kirche) ist bereits in Planung seitens der Stadt einbezogen worden; ein 2. Grundstück soll zeitgleich erworben werden.“

 

02.05.1958
Beschluß des Planungsausschusses:
„Es erscheint schon jetzt notwendig, Überlegungen in der Weise anzustellen, das aus dem erwähnten Gebiet aus Teilen der Gemeinde Eppenhausen und Hagen I eine neue Gemeinde wird. Dieser Gedanke soll als Anregung für künftige Überlegungen an die Gemeinden Hagen I und Eppenhausen weitergegeben werden.“

10.06.1958
Beschluß des Verbandsvorstandes:
„Der Verbandsvorstand schließt sich den Vorschlägen des Planungsausschusses an. Es ist zu erwägen, ob in diesem Gebiet nicht eine ganz neue Gemeinde entstehen muss. Dies soll den beteiligten Presbyterien Hagen I und Eppenhausen mitgeteilt werden.“

26.09.1958
Beschluß des Presbyteriums Eppenhausen:
„Das Presbyterium schlägt vor, den neu zubildenden Gemeindebezirk um Bettermanns Hof als 4. Pfarrbezirk der Kirchengemeinde Eppenhausen anzuschließen.“
16.10.1958
Beschluß des Teilungsausschusses der Evang.-luth. Kirchengemeinde Hagen:
„Der Beschluß des Presbyteriums Eppenhausen geht von der alten Grenze aus, die sich nach Meinung des Ausschusses nicht halten läßt. Die Grenze würde mitten durch das neue Siedlungsgebiet hindurch laufen. Dem Vorschlag, hier aus Teilen von Eppenhausen und Hagen I eine neue Gemeinde zu bilden, ist deshalb der Vorzug zu geben. Zum Beschluß Eppenhausen ist auch darauf hinzuweisen, daß die Gemeinde schon heute mit 4 Schwerpunkten arbeitet (Eppenhausen mit der alten Kirche an der Eppenhauser Straße; Emst-Bissingheim mit dem neuen Emster Feld und der Erlöserkirche; Halden-Herbeck-Fley mit der Friedenskirche in Halden; dazu der Predigerbezirk Holthausen mit der Gnadenkirche). Die mit diesem Wachstum in Eppenhausen zusammenhängenden Fragen sind für das Presbyterium schwierig genug, so daß es sich nicht empfiehlt, Eppenhausen mit einem 5. Schwerpunkt zu belasten.“
01.04.1059
Beschluß des Teilungsausschusses:
„Es wird vorgeschlagen, im Gebiet Bredelle einschl. Bettermanns Hof, das zunehmend besiedelt wird, eine Gemeinde zu bilden.“
15.04.1959
Beschluß des Presbyteriums der Evang.-luth. Kirchengemeinde Hagen:
Die jahrelangen Verhandlungen mit der Stadt Hagen haben zu folgendem Ergebnis geführt:
Die Kirchengemeinde gibt ihre Grundstücke am Goldberg, an der Rosenstraße und am Höing (Sportplatz) in Größe von 16 791qm gegen Tauschgrundstücke der Stadt in der Größe von 12 300qm ab (die jetzigen Grundstücke der Matthäusgemeinde für Kirche, Pfarrhaus und Kindergarten). Unter den städtischen Grundstücken findet sich auch ein Teil der früheren bettermannschen Grundstücke, zu deren Abgabe sich die Stadt verpflichtet hatte. Der Austausch erfolgt auf Basis der Wertgleichheit.
04.05.1959
Beschluss des Planungsausschusses
Für die Bebauung der beiden kirchlichen Grundstücke schlägt Verw.-Direktor Gerber die Ausschreibung eines Beschränkten Wettbewerbs vor. Die Kosten dieses Wettbewerbs müsste der Gesamtverband übernehmen. Der Planungsausschuss stimmt diesem Vorschlag zu und gibt ihn an den Verbandsvorstand weiter.

16.07.1959
Genehmigung des Grundstückstausches mit der Stadt Hagen durch das Landeskirchenamt.
27.10.1959
Eintragung der Grundstücksänderungen auf Grund des Austauschvertrages mit der Stadt Hagen im Grundbuch.

20.11.1959
Beschluß des Presbyteriums Eppenhausen:
„Die Frage der Aufgliederung der Kirchengemeinde Eppenhausen ist seit Jahren im stillen innerhalb des Presbyteriums erörtert worden. Die Planung einer neuen Gemeinde Bettermanns Hof / Bredelle, die auch Teile unserer jetzigen Kirchengemeinde in sich aufnehmen würde, veranlaßt das Presbyterium zu einem offiziellen Vorschlag für eine Neugliederung unserer Kirchengemeinde. Der Bezirk Eppenhausen soll mit der neu geplanten Gemeinde Bettermanns Hof / Bredelle zu einer neuen Kirchengemeinde zusammengefaßt werden.“ (Einstimmig beschlossen).

Anmerkung:
Gleichzeitig wurde in dieser Sitzung der Vorschlag gemacht, Emst, Halden und Holthausen zu verselbstständigen, ein Plan, der mit Wirkung vom 01.01.1964 auch zur Durchführung gekommen ist. Ebenfalls wurde Eppenhausen mit dem Namen „Dreifaltigkeitsgemeinde“ selbstständig, allerdings ohne das Gebiet Bredelle / Bettermanns Hof zu umfassen. Hier war die Entwicklung inzwischen weiter und anders gelaufen.
15.01.1960
Bezirkspresbyterium der Johanniskirche:
„Eine Aussprache entsteht noch über die wachstumsmäßige Entwicklung in der Bredelle und Bettermanns Hof. Eine rege Bautätigkeit in diesem Gegend bringt ein starkes Wachstum an neuen Gemeindegliedern mit sich. In absehbarer Zeit werde sich der 6. Pfarrbezirk der nunmehr durch den Abgang von Pfarrer Holzhausen verwaist ist, derart an Gemeindegliedern vermehren, daß auch hier eine Teilung in 2 Pfarrbezirke ins Auge gefasst werden muss.“

10.02.1960
Presbyterium der Evang.-luth. Kirchengemeinde Hagen:
Der Vorsitzende ist der Auffassung, dass es ratsam sei, schon vor der Wiederbesetzung der 6. Pfarrstelle eine Vorstellung über das Gebiet zu haben, das einmal für die Bildung einer neuen Gemeinde im Gebiet der Bredelle ( im Zusammenhang mit einer Gebietsänderung der Gemeinde Eppenhausen) infrage kommt.
Pfarrer Langenohl weist darauf hin, dass dies gewiss ein Problem sei, dass aber in der Johanniskirche zunächst die anderen Dinge geregelt werden müssen.
Die Aussprache über diesen Punkt schließt mit dem Ergebnis, dass die Angelegenheit demnächst im Presbyterium gesondert beraten werden soll.

24.03.1960
Beschluß des Kreissynodalvorstandes:
„Der Superintendent wird ermächtigt, mit dem Landeskirchenamt Fühlung aufzunehmen mit dem Ziel, in der Siedlung Bettermanns Hof eine selbstständige Kirchengemeinde zu schaffen.“

30.03.1960
Beschluß des Presbyteriums der Evang.-luth. Kirchengemeinde Hagen:
„Zur kirchlichen Versorgung des zwischen den Gemeinden Hagen I und Eppenhausen zunehmend bebauten Siedlungsgebiet Bredelle / Bettermanns Hof schlägt das Presbyterium vor, daß in diesem Gebiet eine neue Kirchengemeinde errichtet wird. Zu diesem Zweck müssen Gemeindeteile aus Eppenhausen und Hagen I (Pfarrbezirk 6 an der Johanniskirche) ausgepfarrt werden. Zu dieser Auspfarrung ist das Presbyterium grundsätzlich bereit. Der Auspfarrung zum Zwecke der Errichtung einer neuen Pfarrstelle in Eppenhausen kann das Presbyterium nicht zustimmen.“
08.07.1960
Vertreter der Presbyterien Hagen I und Eppenhausen treffen sich zu einer Beratung in der Karl-Ernst-Osthaus-Schule. Dem Presbyterium wird folgendes einstimmiges Beratungsergebnis vorgelegt:

1.
Die Beteiligten sind sich grundsätzlich darüber einig, dass im Gebiet der Bredelle / Bettermanns Hof eine neue Gemeinde gebildet werden soll.

2.
Die geistliche Versorgung macht es notwendig, dass sofort mit der Arbeit begonnen wird. Zu diesem Zweck wird der Herr Superintendent gebeten, dafür zu sorgen, dass in das Gebiet Bredelle/ Bettermanns Hof ein Seelsorger entsandt wird. Dieser soll dienstlich direkt dem Kreissynodalvorstand unterstellt werden.

3.
In der Zeit des Überganges soll in der Karl-Ernst-Osthaus-Schule an der Feithstraße ein Gottesdienst eingerichtet werden, den bis auf weiteres die Evang.-luth. Kirchengemeinde Hagen und die Evang. Kirchengemeinde Eppenhausen im Wechsel übernehmen.

4.
Über die Abgrenzung der neuen Gemeinde nach seelsorgerischen Gesichtspunktensoll demnächst neu beraten werden.
27.07.1960
Beschluss des Presbyteriums Eppenhausen:
„Das Presbyterium stimmt den Vorschlägen des gemeinsamen Ausschusses für die Neuregelung von Bettermanns Hof zu. Es ist unter den gegebenen Umständen mit der Bildung einer selbstständigen Kirchengemeinde in dem betr. Gebiet einverstanden.“

24.08.1960
Verfügung des Landeskirchenamtes Bielefeld:
„Wir begrüßen es, dass erst dann die Errichtung und Zirkumskription der neuen Kirchengemeinde beantragt werden soll, wenn sich in dem Siedlungsgebiet eine ständige Predigtgemeinde gesammelt hat.“
21.09.1960
Presbyterium Hagen I:
Beratung über den Vorschlag des Landeskirchenamtes: Ein endgültiger Beschluss wird vertagt.
23.09.1960
Bezirkspresbyterium Johanniskirche:
Beschluss über die Abtretung des östlichen Teiles des 6. Pfarrbezirks an den neuen Bezirk Bettermanns Hof.
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Daten zur Baugeschichte der Matthäuskirche

Beschluss des Verbandsvorstandes (20.05.1959):
Grundsatzbeschluss, einen beschränkten Ideenwettbewerb für die Planung eines kirchlichen Zentrums in der Bredelle durchzuführen.
Beschluss des Verbandsvorstandes (17.02.1961):
Der Wettbewerb soll im Jahre 1961 ausgeschrieben werden; 10 000 DM werden hierfür bereitgestellt.

Beschluss des Verbandsvorstandes (04.10.1961):
Endgültiger Beschluß über den Wettbewerb, teilnahmeberechtigt sind alle Architekten, die im Gebiet des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ihren ständigen Wohnsitz haben und Glieder einer Kirchengemeinde der Evangelischen Kirche von Westfalen oder der Lippischen Landeskirche sind. Zur Teilnahme werden besonders eingeladen die Herren

Architekt BDA Dipl.-Ing. Otto Andersen, Meldorf
Architekt BDA Peter Hübotter, Hannover
Architekt BDA Prof. Dr. Ing. Rauda, Hannover
Architekt BDA Dipl.-Ing. Oesterlen, Hannover
Wettbewerb (01.04.1962):

Die Ausschreibung wird in Tageszeitungen veröffentlicht. Die Einreichungsfrist endet am 31.08.1962.

Tagung des Preisgerichts (18. und 19.10.1962):

Unter dem Vorsitz von Landeskirchenoberbaurat Nau, Bielefeld, wurde folgende Entscheidung getroffen:

1. Preis: Architektengemeinschaft Hübotter, Ledeboer, Busch, Hannover.
2. Preis: Architektenbüro Weinert, Hagen.
3. Preis: Architekten M. Krug und B. von der Minde, Hagen.
4. Preis: Professor Dr. ing. W. Rauda, Hannover.
5. Preis: Dipl.-Ing. Rolf Romberg, Hagen.

1. Ankauf: Dipl.-Ing. Olof Jon Hallmann, Hagen.
2. Ankauf: Dipl.-Ing. Otto Andersen, Meldorf.
3. Ankauf: Dipl.-Ing. hannegret Brunne, Hemmerde Krs. Unna.
Insgesamt wurden 35 Entwürfe eingereicht.

19.02.1962
Baubeschluss des Verbandsvorstandes:
Entsprechend der Empfehlung des Preisgerichts und im Einvernehmen mit dem Presbyterium soll die Matthäuskirche nach den Entwürfen des 1. Preisträgers gebaut werden.

21.01.1963
Baubeschluss des Presbyteriums der Matthäuskirchengemeinde:
Das Presbyterium tritt dem Beschluss des Verbandsvorstandes mit einem gleichlautenden Baubeschluss bei.
21.09.1963
Erster Spatenstich
durch Herrn Superintendent Rehling.
Anschließend besteigt Pfarrer Schimmel den Bagger und bewegt die ersten Erdmassen.
12.04.1964
Grundsteinlegung.
26.07.1964
Richtfest
14.07.1964
Operation „Helm auf“:

Die 22 m hohe Turmspitze wird durch die Firma Rosenkranz in Witten aufgesetzt.
15.12.1964
Guss der 6 Glocken
in der Glockengießerei Rincker in Sinn/Dillkreis. Dabei sind Vertreter der Matthäuskirchen anwesend.
15.01.1965
Einholung der Glocken,

27.05.1965
Kirchweihe am Himmelfahrtstag
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Der verschlungene Weg
-Geographisches und Juristisches aus der Matthäuskirchengemeinde-

Die Früh- und Vorgeschichte der Matthäusgemeinde beginnt – genau gesehen – nicht erst im Jahre 1953, wie es nach den „Fakten und Beschlüssen von 1953 – 1964″, von denen diese Aufzeichnungen berichten, den Anschein hat. Schon in den zwanziger Jahren – zeitlich mit dem Bau der Klosterkirche zusammenfallend – hat das damalige Presbyterium der Größeren Evang. Kirchengemeinde Hagen Überlegungen angestellt, ob nicht weit östlich der Johanniskirche ein Kirchbauplatz gesucht werden müsse. Diese Überlegungen haben damals zum Erwerb eines Grundstücks im oberen Fleyerviertel von dem früheren Stadtamtmann Hinte geführt. Das Grundstück, als Dreieck zwischen Goeben- und Fleyer Straße gelegen, ist noch heute kirchlicher Besitz und ging bei der Gemeindeteilung 1962 in das Eigentum der neuen Matthäusgemeinde über. Inzwischen war es allerdings von zwei Seiten für Straßenzwecke beschnitten worden. In der Gemeinde hat man es drei Jahrzehnte nur als Gärtnerei Blersch gekannt, wo man Pflanzen und Blumen kaufen konnte – bis auf den heutigen Tag.

In den dreißiger Jahren gingen die Überlegungen in eine andere Richtung. Im Rahmen eines Austausches sollte ein Grundstück an der Feithstraße (genau dort, wo heute die Ingenieurschule liegt – man nannte es „das Wäldchen“) und am Loxbaum (Grenzweg) von der Stadt Hagen im Austausch erworben werden. Darüber brach der Krieg aus. Ein Berg von Papier, wie ihn solche Verhandlungen hinterlassen, ging „zu den Akten“ und wurde durch die garstigen Feuersflammen des Krieges verbrannt.

Ein weiters Zwischenspiel waren die Verhandlungen mit den Erben Beckmann. Der Vertrag über den Erwerb des noch heute unbebauten und mit mancherlei Schutt bedeckten Grundstücks an der Feithstraße (nach hinten von der Käthe-Kollwitz-Straße begrenzt) war bereits abgeschlossen. Die staatsaufsichtliche Genehmigung zu diesem Erwerb wurde aber im 3. Reich versagt, wie das damals öfter vorkam. Als Kirchbauplatz wäre das Grundstück wenig geeignet, als Vorratsgelände für andere kirchlichen Zwecke allerdings sehr erwünscht gewesen.

Nach diesem „Vorspiel der früheren Jahre“ ging der Gesamtverband der Hagener Kirchengemeinden nach dem Kriege an die schwere Arbeit des kirchlichen Wiederaufbaus. Nach der Gründungsurkunde aus dem Jahre 1938 war ihm aufgetragen, für die „Errichtung und Einrichtung der für die kirchliche Versorgung der Gemeinden erforderlichen Gebäude im Rahmen einer das Gesamtsiedlungsgebiet berücksichtigenden Planung“ zu sorgen, sowie den hierfür erforderlichen Grunderwerb zu tätigen. Diese Aufgabe hat er neben dem Wiederaufbau der 64 kriegszerstörten kirchlichen Gebäude kräftig angepackt. Dazu gehört auch die wichtige Feststellung vom 07.01.1955, die nach der Chronik der Gemeinde vom Planungsausschuss des Gesamtverbandes getroffen wurde:

„Als geeigneter Standpunkt eines kirchlichen Gebäudes für den Bezirk Bredelle wird die Höhe von Bettermanns Hof, jedoch auf der anderen Seite der Haldener Straße angesehen. Auf diesen Teil sollen sich die Verhandlungen für ein Grundstückserwerb konzentrieren.“

An diesem „Faden“, wenn man den Beschluss einmal so bezeichnen darf, ist dann durch Jahre hindurch weiter gesponnen worden, längst bevor es eine Matthäusgemeinde gab. Als der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen D. Wilm, anlässlich der großen Kirchenvisitation im Jahre 1956 das Gebiet Bredelle/Bettermanns Hof besichtigte, konnte seine Frage: „Wo kommt denn Eure Kirche hin?“ bereits beantwortet werden. Der Standort neben der Schule war bereits gefunden.

Werden und Wachsen der Matthäusgemeinde sind nicht ganz einfach zu beschreiben, jedenfalls nicht, was ihre geographischen Grenzen und ihr „juristisches Wachstum“ angeht. Bei einer Kirchengemeinde ist das auch nicht so wichtig, denn eine Gemeinde soll man an ihren Früchten erkennen. Der Chronist hat es aber mehr mit den „Fakten und Beschlüssen“ zu tun.
Die sehen so aus:

Angenommen die Matthäuskirche wäre bereits um 1885 gebaut worden, so hätte sie nicht auf dem Gebiet der Stadt Hagen gestanden, sondern auf dem Gebiet der damals selbständigen politischen Gemeinde Eppenhausen, Amt Boele (im Kataster heißt das Grundstück noch heute Gemarkung Eppenhausen Flur 1, Flustück 250). Kirchlich hätte sie zur Größeren evang. (luth.) Kirchengemeinde Hagen gehört mit der damals einzigen Johanniskirche am Markt. Ihre einzige Nachbarschaft wäre der Hof Bredelle gewesen mit dem Eigentümer Schulze zur Wiesche. Im übrigen hätte ringsum weites Feld gelegen; die Hagener Heide. Jenseits der noch nicht gebauten Feithstraße lag Ribberts Wäldchen, das in den zwanziger Jahren der Siedlung „Im alten Holz“ und später der Tondersiedlung weichen musste.
Angenommen die Matthäuskirche wäre im Jahre 1902 errichtet worden, so hätte sie bereits auf dem Gebiet der Stadt Hagen gestanden (die Landesgemeinde Eppenhausen wurde 1901 eingemeindet), kirchlich hätte sie aber zu der schon 1897 gebildeten Kirchengemeinde Eppenhausen gehört. Gebietsmäßig entwickeln sich die kirchlichen und politischen Grenzen entgegengesetzt: die Stadt wird größer, die Kirchengemeinden teilen sich und werden kleiner.
Die Matthäusgemeinde ist städtebaulich ein Mischgebilde; sie umfaßt keinen eindeutigen Stadtteil. Zu ihr gehören die älteren Bebauungsgebiete, das obere Fleyerviertel bis zum Loxbaum, die obere Haldener Straße, die nach 1900 zunächst rechtsseitig spärlich bebaut wurde, der Bettermanns Hof mit dem „Blumenviertel“ (Bebauung seit 1956), die Hagener Heide und die Bredelle und zuletzt das Musikerviertel mit Beethoven-, Mozart-, Brahms- und Gluckstraße, im Volksmund „Pützhausen“ genannt. Die Matthäuskirche, das muß der Chronist festhalten, ist die 17. evangelische Kirche in Hagen und der 8. evangelische Kirchenneubau nach dem Kriege; mit der Matthäuskirche ist der Kreis der „Evangelistenkirchen“ in Hagen geschlossen:

Johanniskirche (1750)
Lukaskirche (1957)
Markuskirche (1964)
Matthäuskirche (1965)
Die Reihenfolge der Evangelisten ist im neuen Testament genau umgekehrt. Ohne Absicht entspricht dies der biblischen Verheißung, wonach die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein werden.

Die Markuskirche, die oben mit aufgeführt wird, ist im vergangenen Jahr auf Ischeland eingeweiht worden. Der Chronist konnte damals schreiben: „Der Markuslöwe krönt Ischeland“. So eindeutig können wir dem goldenen Hahn auf der Matthäuskirche sein Reich nicht zuweisen. Er krönt nicht die Bredelle oder den Bettermanns Hof. Nein, der Matthäushahn hat einen weiten Horizont. Sagen wir deshalb schlicht: Der goldene Hahn krönt die Matthäuskirche. Wem das gar zu einfach oder gar zu wenig griffig erscheint, den mag der Hafer stechen, mit dem man sonst die braunen oder weißen Pferde füttert; er endet dann mit dem Satz: Goldener Hahn bewacht weißen Schimmel. Der benachbarte geistliche Herr wird immer seine Freude daran haben. er versteht Spaß und kennt das Buch „Fröhlich die Herzen im schwarzen Habit“.

Dies, so meint der Chronist, sei nun genug zum Thema „Geographisches der Matthäusgemeinde“.

Von der rechtlichen Existenz sollte noch die Rede sein. Da wäre zu sagen, dass die Gemeinde zunächst keine kirchenordnungsgemäße Gemeinde war, sondern der 16. Pfarrbezirk der Evang.-luth. Kirchengemeinde Hagen, dem aber auch Gemeindeglieder von Eppenhausen aus den Pfarrbezirken der Pfarrer Dr. Wagner und Schmidt zur seelsoorgerischen Betreuung zugeordnet wurden. Dazu begann Pfarrer Schimmel nicht als 16. Pfarrer der Evang.-luth. Gemeinde Hagen, sondern als kreiskirchlicher Pfarrer, der vom Kirchenkreis zu diesem Dienst beurlaubt war.

Ein Presbyterium stand dem Pfarrer beim Beginn seiner Arbeit nicht zur Seite. Es waren frei gewählte Mitarbeiter, die sich zum Dienst rufen ließen. Auch als die Gemeinde kirchenrechtlich gebildet war, gab es noch keine „richtigen“ Presbyter, sondern vom Kreissynodalvorstand berufene „Bevollmächtigte“, die an Stelle der Presbyter amtierten. Erst die Kirchenwahl von 22.03.1964, die erste in der Gemeinde, brachte alles ins Lot.

Schließlich ist noch festzuhalten, daß die Gemeinde, die sich seit dem Heiligen Abend 1960 versammelte, auch keine richtige Kirchenkasse mit einem geordneten Haushaltsplan hatte, wie sich das für eine Kirchengemeinde nach Recht und Gesetz gehört. Aber auch hier wurde geholfen. Der Gesamtverband hat für die noch nicht existente Gemeinde Pate gestanden und ihre Aufgaben gedeckt. Hier galt der Satz: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Mit dem Tag der Kirchweihe ist nun wirklich alles da: Der Pfarrer und die Presbyter, der Jugendwart und die Gemeindeschwester, die Kindergärtnerinnen und der Küster, der Organist und die Chorleiterin, das Gemeindehaus und das Pfarrhaus, der Kindergarten und die Kirche mit Glocken und einem Orgelpositiv der Firma Schuke aus Berlin, die auch später die große Orgel bauen soll. Ein Posaunenchor und ein Kirchenchor sind im Aufbau.

So kann der Chronist seinen Bericht freudig schließen: Der verschlungene Weg, der zur selbstständigen Matthäusgemeinde geführt hat, war ein guter Weg. Er führte vom Heiligen Abend 1960 zum Himmelfahrtstag 1965 und läuft geradewegs auf das Pfingstfest zu, dem eigentlichen Geburtstag der Kirche, mit seiner alten Bitte: Komm Schöpfer Geist!

Werner Gerber, 1965

*) Voraufgegangene Kirchenneubauten:
Friedenskirche in Halden (1951), Paul-Gerhardt-Kirche in Boelerheide (1952), Gnadenkirche in Holthausen (1954), Erlöserkirche in Emst (1955), Lukaskirche in Eckesey (1956), Kapelle „Zum Guten Hirten“ auf dem Tücking (1961), Markuskirche auf Ischeland (1964)
**) Titel eines Buches von Illgenstein (Verlag: Gütersloher Verlagshaus)

 

Über den Bau der evang.-luth. Matthäus-Kirche

Der Gesamtverband der ev. Kirchengemeinden in Hagen schrieb im April 1962 einen öffentlichen Bauwettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für das Gemeindezentrum aus. Unter weiteren auswärtigen Architekten wurden wir gesondert zur Teilnahme aufgefordert. unser Entwurf wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet und zu Ausführung bestimmt.

Nachdem wir die Durchführungspläne erarbeitet hatten, konnte im Herbst 1963 mit dem Bau begonnen werden.

Die örtliche Bauleitung übernahmen die Architekten Krug und van der Minde, Hagen. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit ist der Kirchbau nun glücklich vollendet.
Zur Städtebaulichen Situation.

Das Grundstück an der Ecke Lützowstraße und Mozartstraße hat eine reizvolle und exponierte Lage an einem nach Nordwesten abfallenden Hang. Es kann von gegenüberliegenden Nachbarhängen sehr gut eingesehen werden, weil das Gebiet unterhalb der Kirche von Bebauung freigehalten ist. Gegenüber an der Lützowstraße waren Pfarrhaus und Kindergarten schon entstanden. Die Lösung der Aufgabe erschwerten die unmittelbare Nähe der teilweise dreigeschossige Volksschule wie auch in weiterer Umgebung die verhältnismäßig hohen Wohnhäuser. Hinsichtlich der katholischen Franziskaner-Kirche galt es eine angenehme Zurückhaltung zu üben, jedoch gleichzeitig die Eigenständigkeit der evangelischen Matthäus-Gemeinde zu dokumentieren.

Das Raumprogramm ließ es nicht zu, das Kirchenschiff zu einem sich in der Umgebung behauptenden Bauwerke zu gestalten. Wir entschlossen uns daher, Kirchenschiff und Gemeindehaus zu einem einfachen, kubischen Komplex zusammenzufassen – möglichst flach und niedrig, damit umso mehr die schlanke Pyramide des Glockenturms zur Wirkung kommen konnte. Der 50m hohe Turm mit dem vergoldeten Wetterhahn auf der Spitze wurde unmittelbar an die Straßenecke gestellt. Er ist an dieser Stelle ein weithin sichtbares und unverkennbares Zeichen, er ist Rufer der Gemeinde und er ist mit dem Symbol der Wachsamkeit geschmückt – gleichsam der Torwächter am Eingang.
Der Weg zum Altar.

Vom Eingang am Turm führen ein geschlossener Gang zur Kirche und ein nur überdachter Weg zum Gemeindehaus. Beide Wege bilden zusammen mit dem Gang an der Kirchenwand und dem Gemeindehausflur einen kreuzgangartigen Umgang um einen quadratischen Innenhof. Dieses Atrium, das einen Brunnen enthält, schafft schon im Außenbereich eine Zone der Ruhe. Es wäre denkbar, dass hier Vorführungen oder Gottesdienste im Freien abgehalten werden.

Der geräumige Umgang gibt der Gemeinde Gelegenheit, sich zum gemeinsamen Einzug in die Kirche zu sammeln. Zum 2,5m tiefer liegenden Kirchenschiff führt eine breite, flache Treppe die auf der linken Seite von kleinen Betonglasfenstern in der Backsteinwand begleitet wird. Je tiefer man kommt, umso mehr gewinnen diese mit abnehmendem Licht aus dem Atrium an Bedeutung, um dann im Kirchenschiff wie Kleinodien zu leuchten. Man betritt die Kirche unter der Orgel- und Chorempore im Südwesten mit dem Blick durch den Mittelgang auf den Altar im Nordosten. Das Schiff selber ist ein langer, gerichteter Raum (d.h.: Wir befinden uns ständig auf dem Wege).

Die aus Backsteinen gemauerten hohen Wände sollen die Gemeinde bergend umfangen und die Andacht erleichtern. Das flache Holzdach wird von sechs Stahlbetonbalken getragen, deren Köpfe über die seitlichen Außenwände hervorragen. Die vier äußersten Balkenköpfe tragen die Symbole der vier Evangelisten, von denen das des Matthäus sich gegenüber dem Turm, nächst dem Eingang befindet. Die übrigen Balkenköpfe wurden mit Symbolen der Elemente geschmückt. Zwischen den Balken fällt von beiden Seiten gedämpft das Licht in den Raum. Im seitlich und rückwärts völlig geschlossenen Altarraum wird die Helligkeit durch ein Dachoberlicht etwas gesteigert.

Der Weg zum Altar führt über die Taufe. Darum steht der Taufstein etwas seitlich, noch vor den Stufen zum Altarraum. Ebenfalls seitlich ist der Platz der Kanzel.

Der Altar ist um drei Stufen erhöht und besteht aus zwei großen Sandsteinblöcken. Er ist geschmückt mit einem Andependium aus Bronze und sechs bronzenen Leuchtern.

Die Krönung erfährt der Altarraum durch das Kreuz mit dem Bild des auferstandenen Christus, das an der Rückwand des Altarraumes Mittelpunkt des Kirchenschiffes und des gottesdienstlichen Geschehens ist.
Die weiteren Räume und das Gemeindehaus.

Vom Umgang aus erreichbar sind die Orgel- und Chorempore, die Sakristei, welche auch unmittelbare Verbindung zum Altarraum hat, das Rüstzimmer im Turmsockel und das Gemeindehaus.

Die Kirche hat noch einen zweiten Eingang an der Nordwestseite, durch den man zunächst einen kleinen Raum betritt. Dieser wurde zum Gedächnis an die toten Gemeindeglieder vorgesehen. Hier wird ein Buch ausgelegt, in welchem die Namen der Toten des Krieges verzeichnet sind.

Das Gemeindehaus enthält im (oberen) Eingangsgeschoß außer der Küsterwohnung den großen Saal mit 195 Sitzplätzen, der durch Öffnen einer Schiebewand um einen Gruppenraum mit 45 Plätzen erweitert werden kann. Die Bühne ermöglicht Laienspielvorführungen. Im unteren Geschoß befinden sich ein kleiner Saal (Konfirmandenraum), das Klubzimmer, eine Teeküche, die mit dem oberen Geschoß über einen Speisenaufzug verbunden ist, WC und Nebenräume sowie die zentrale Heizungsanlage.

 

Technische Angaben.

Kirche, Gemeindehaus und ein Teil des Umganges wurden als unverkleideter Mauerwerksbau errichtet. Die südöstliche Seitenwand des Kirchenschiffes erhielt Stahlbetonstützen, die in Verbindung mit den Stahlbetonbalken das Bauwerk aussteifen.

Die Nordostwand des Gemeindehauses wurde zur guten Belüftung der Räume als Stahlbetonskelett ausgeführt.

Der Kirchenraum ist einschließlich der hinteren Empore 37,4m lang, 12,5m breit und misst bis zur Holzbalkendecke 9,5m. Die Außenabmessungen des ganzen Komplexes beragen parallel zur Lützowstraße 40,5m und entlang der Lortzingstraße 49m. Der Innenhof hat eine Größe von etwa 19m x 19m.

Der Turmsockel von 8m x 8m im Grundriss ruht auf einer Fundamentplatte von 10m x 10m x 1m.

Der Turmhelm wurde aus Holz in weitgehend genagelter Konstruktion errichtet. Bis zur Posaunenempore in 28m Höhe wurde der Helm zunächst aufgebaut und darauf die am Boden liegend angefertigte und kupfergedeckte Spitze, die mit dem Hahn 22m hoch ist, mit zwei Autokränen aufgesetzt.

Unter der Empore ist eine Turmuhr mit vier Zifferblättern und Stundenschlag eingebaut. Die flachen Dächer der Gebäude wurden als Warmdächer mit 5cm dicker Kiesschüttung und innenliegender Entwässerung ausgeführt.

Die Kirche wird mit Warmluft beheizt, während das Gemeindehaus eine Warmwasserheizung erhält. Der große Gemeindesaal wird zusätzlich mit vorgewärmter Frischluft versorgt. Das Heizöl lagert in einem Tank unter dem Umgang zwischen Kirche und Turm.

Architektengemeinschaft
Peter Hübotter, Bert Ledeboer, Egon Busch